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Gültig bis: 09.04.2019
 Aus dem Wunsch zu bleiben Entstand 1913 Ein Ort, gezeichnet von Luxus und Eleganz.
Das im Dezember 2007 wiedereröffnete Carlton Hotel St. Moritz kann auf eine lange 
Geschichte zurückblicken: Im Jahr 1913 öffneten sich erstmals die Türen des 
repräsentativen Gebäudes. An Weihnachten in jenem Jahr empfing das fünfte 
Fünfsternehotel in der schon damals sehr eleganten Feriendestination seine ersten 
Gäste.

Mündliche Überlieferungen sagen aus, dass das Haus ursprünglich einmal als 
Sommerresidenz für den russischen Zar Nicolaj II., Spross der berühmten Romanoff 
Dynastie und Enkelsohn des Zaren Alexander II., geplant wurde. Jedoch konnten diese 
nie abschliessend bestätigt werden. Vielmehr ist es der Fall, dass die Zarengeschichte 
von einem ehemaligen Besitzer erfunden worden ist, um das Interesse der Öffentlichkeit 
am Haus zu wecken. Heutzutage würde man dies einen genialen PR-Coup nennen, 
denn die Zarengeschichte hält sich tapfer. Und trotz der Tatsache, dass sie nicht mehr 
als eine Legende ist, hat Interior Designer Carlo Rampazzi die glamouröse, russische 
Geschichte als künstlerische Inspiration für die Vollrenovierung von 2006 bis 2007 mit 
einem Augenzwinkern gerne mit aufgenommen.

Fest steht, dass nach einer ausserordentlich erfolgreichen ersten Wintersaison 1914 der 
erste Weltkrieg ausbrach und die Gäste in St. Moritz den Ort fluchtartig verliessen. Auch 
wenn das Carlton durch die griechische Königsfamilie, die während des gesamten 
Krieges in St. Moritz im Exil war, einige Aufmerksamkeit erhielt, waren die Zeiten 
schlecht. Die lange Dauer des Krieges überstanden nur ganz wenige Häuser; die 
meisten Hotels gingen aufgrund der zahlreichen Vermögensverluste ihrer Eigentümer in 
den Besitz der Banken über. So auch das Carlton, das wie andere Häuser im Engadin 
plötzlich der Schweizerischen Volksbank gehörte.

In den 30er Jahren erlebte das Carlton erstmals glanzvolle Jahre. In der Bibliothek St. 
Moritz sind Artikel aus dem „Engadin Express & Alpine Post“ archiviert, in der Afternoon 
Tea Times mit hochrangigen Gästen aus London, Amsterdam und Paris angekündigt 
werden. Der zweite Weltkrieg beendete diese Hochphase sehr schnell und im 
September 1939 wurde das Hotel erneut geschlossen. Erst im Winter 1947/1948 öffnete 
das Hotel dann wieder seine Türen. Alfred Koch, Spross des Bauunternehmers Valentin 
Koch-Robbi, der 1912 das Hotel in Verbindung mit dem bedeutenden Schweizer 
Hotelarchitekten Emil Vogt gebaut hatte, übernahm die Direktion. Doch die 
Verantwortlichen der Bank waren sehr skeptisch gegenüber der Hotellerie in St. Moritz, 
so dass das Haus nach dem ruhmreichen Olympia-Winter im Jahr 1948 wieder 
geschlossen wurde.

Erst sieben Jahre später, als das Haus durch die Familie Ernst aus Luzern, die 
damaligen Inhaber des Kulm-Hotels in St. Moritz, gekauft wurde, gewann das Carlton 
wieder neue Gäste. Es ging bergauf – zumindest für kurze Zeit. Dann folgten zahlreiche 
Besitzerwechsel: Zunächst gehörte es einer amerikanischen Gruppe. Dann übernahm 
der ehrgeizige Norbert Cymbalista, der das Haus aber nur kurze Zeit später der Banque 
de Paris et Pays-Bas verkaufte. Trotz engagierter Direktoren voller Tatkraft und kreativer 
Ideen konnte die Reihe der Besitzerwechsel nicht unterbrochen werden.

Ein Armenier kaufte zuletzt das Gebäude und investierte das erste Mal seit 1913 
grössere Summen in die Immobilie. Doch auch das neue Dach, die vollständig renovierte 
Fassade und das neue Schwimmbad konnten das Carlton nicht retten. Weitere Millionen 
wären nötig gewesen, um das Haus auf den modernen Hotel-Standard zu bringen.

Im Herbst 1987 fand das repräsentative Carlton Hotel St. Moritz dann endlich einen 
Eigentümer, der nicht nur den Mut sondern auch die Ausdauer hatte, das Haus wieder in 
die Riege der Top-Hotels im Ort zu bringen. Seit dieser Zeit zählt das Carlton zur 
Tschuggen Hotel Group und wohl zu den schönsten Hotels der Schweiz. Seine 
exponierte Lage am sonnigsten Fleck der Feriendestination und der Blick auf den 
ganzen St. Moritzer See machen das Carlton St. Moritz einzigartig. Nach dem 18-
monatigen Totalumbau in den Jahren 2006/2007 will das Haus jetzt an die glanzvolle 
Wintersaison im Jahr 1913 anknüpfen.

Webseite: www.carlton-stmoritz.ch
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